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Heute vor einem Jahr – Gedanken zur Abreise

Jun 27, 2013 by     1 Comment     Posted under: My American Dream

Genau heute vor einem Jahr bin ich eingereist. Die Zeit ist wie im Flug vergangen und der Alltag ließ mir viel zu wenig Zeit zum Schreiben. Das wird alles nachgeholt. Hier jedoch meine Gedanken zur Abreise von 2012.

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Die Aufregung steigt, in wenigen Stunden geht es los!

Die letzten Wochen waren chaotisch und doch scheint, auf eine seltsame Weise, Stille einzukehren. So wie das äußere Chaos abnimmt, klären sich auch meine Gedanken und ich sehe das Licht am Ende des Tunnels. Wie befreiend es doch sein kann, sein Hab und Gut auf das Nötigste zu reduzieren. Ein Gefühl, wie ein Frühlingsmorgen. Die Sonne ist gerade aufgegangen und der Tau bedeckt mit seinem Schimmer die Erde. Alles ist frisch und neu.

Mein Koffer beschützt all meine Habseligkeiten – die Gegenstände, die mir lieb und teuer sind. Gemeinsam werden wir weite Reisen hinter uns legen. Quer durch die Vereinigten Staaten – vom Landeplatz der Mayflower, über die Heimat des Blues, durch die Rocky Mountains bis hin zu den schillernden Städten und ruhigen Buchten der Westküste.

Was ich zu finden hoffe

Nicht enden wollende neue Eindrücke, pulsierende Städte, endlose Wüsten, Menschen, die genauso viel Fernweh im Herzen tragen, wie ich. Die rast- aber nicht ziellos umherstreifen um die Schönheit der Welt mit eigenen Augen zu sehen.

An jedem Ort, den wir besuchen, finden wir kleine Splitter unserer selbst, die am Ende unserer Reise ein großes Ganzes ergeben. So begebe ich mich nun auf die Suche nach mir selbst und nehme Euch mit! Lasst Euch inspirieren, auf Eure ganz eigene Reise zu gehen! Spürt das Herzklopfen – das Fernweh, bis es unerträglich wird und Ihr raus wollt – ins Leben, auf ein ganz eigenes Abenteuer!

Packt Eure 7 Sachen und los! Ihr werdet es nicht bereuen!

Niagara Falls – eine Schönheit an der kanadischen Grenze

Mai 29, 2013 by     3 Comments    Posted under: USA

Die Niagarafälle und eine Insel mitten in der Stadt

Früher dachte ich immer, die Niagarafälle wären ein gigantisches Naturschauspiel mitten im Nirgendwo. Mit 20 auf einem Wochenendtrip in Toronto waren wir vom Feiern so pleite, dass wir uns die $50.- für die Fahrt nicht mehr leisten konnten. Hätten wir etwas gespart, hätte ich gewusst, dass die gleichnamige Stadt an den Niagara Falls viel mehr zu bieten hat, als nur Wasser, das ein paar Klippen herunterfällt.

Das allein ist allerdings schon sehr beeindruckend. Als ich zum ersten Mal den Park betrat, der die Fälle auf der US Seite umschließt, kam ich an den Niagara River mit den wildesten Stromschnellen, die ich je gesehen habe. Minutenlang stand ich am Wasser und konnte mich nicht von diesem Anblick losreißen. Blauer Himmel mit strahlendem Sonnenschein über mir und das ewige Rauschen des Meeres im Ohr – mitten in der Stadt – war ich wie gefesselt. Dabei war dies nur der Anfang.

Nicht mal hundert Meter stromabwärts ging es dann richtig zur Sache. Mit unbändiger Kraft schoben sich die Wassermassen die 58 Meter hohen Klippen herab, um auf Ihrem Weg schäumend auf die 21 Meter darunter gelegene Sturzhalde, die 1954 bei einem Felsstrurz entstand, aufzuschlagen.

Von den USA sieht man die Fälle nur von der Seite aber sie sind dafür fast zum Greifen nahe. Begibt man sich auf die Insel „Goat Island“, kommt man näher an die kanadische Seite der zweigeteilten Wasserfälle heran und der Wind weht den Sprühnebel so weit herüber, dass man nach einigen Minuten sicher als frisch geduscht durchgehen könnte.

Ganz Mutige wagen sich für ca. $15.- auf die „Maid of the Mist“ und fahren, in Mülltüten gekleidet, am unteren Ende der Wasserfälle ganz nah an die Gischt heran. Für uns hat sich das noch nicht ergeben, ist aber bei unserem nächsten Besuch in ca. 2 Wochen fällig.

Oh Kanada…

Wer sich über die Rainbow Bridge auf die kanadische Seite der Stadt begibt (Reisepass nicht vergessen!), wird positiv überrascht sein. Wie auf einem großen Rummelplatz reihen sich Gruselkabinette an Wachsmuseen, Restaurants und natürlich Souvenierläden. Wer nicht möchte, dass der riesige Frankenstein länger auf einen herab blickt, begibt sich auf das Sky Wheel. Ein Riesenrad von 52 Metern Höhe – selbstverständlich Made in Switzerland – von dem aus man sich über Niagara Falls erheben kann und wahrscheinlich den besten Blick auf Stadt und Wasserfälle hat. Für $12.- ist man 3 lange Runden dabei, die Ausgabe lohnt sich.

Wenn man mehr Zeit hat, kauft man am besten en „Clifton Hill Fun Pass“ für $25.- und kann gleich 5 Attraktionen genießen (hat den Preis aber schon nach zweien raus).

  • Niagara Sky Wheel
  • Movieland Wax Museum
  • Ghost Blasters Dark Ride
  • XD Theater
  • Dinosaur Adventure Golf oder Galaxy Golf

Mir haben es die Dinos angetan, auf die man auf dem Sky Whell schon einen Vorgeschmack bekommt. Die Minigolf-Anlage befindet sich direkt darunter und man hört beim Aussteigen das Knurren der nachgebildeten Urzeitriesen.

Auf dem Fußweg zurück in die USA hat man besser 50 cent parat, sonst wird man nicht aus dem Land gelassen. Nicht zu vergessen ist natürlich auch der wunderschöne Blick von der Rainbow Bridge.

Von Florida zu den Niagara Fällen

Mai 8, 2013 by     No Comments    Posted under: USA

Neulich noch an der Südküste in Florida, heute schon im Norden an den Niagara Fällen. Naja, ganz so schnell ging es nicht…

Das „Musical Echoes Native American Flute Festival“  brachte uns nach einer 10-stündigen Fahrt nach Florida, um dort ein paar schöne, aber viel zu kurze Tage zu verbringen. Der Frühling hatte dort schon längst Einzug gehalten, ich muss aber zugeben, dass ich doch eher mit dem Sommer gerechnet hatte. Das kalte Wasser hielt mich nicht davon ab, mich in den eisigen Golf von Mexiko zu stürzen. Manche Dinge müssen einfach sein. Ich glaube, das letzte Mal, dass ich einen Strand aus der Nähe gesehen hab, ist 1,5 Jahre her oder so.

Die Wellen prickeln wie geeister Champagner auf der Haut und ich bin glücklich.

Fort Walton Beach - Florida, USA

California Dreaming – Reisevorbereitung

Sep 27, 2012 by     1 Comment     Posted under: USA

Bereits mehr als ein halbes Jahr vor Abreise, begann die Planung für das Projekt „California Dreaming“ 2006 (obwohl letztendlich auch Las Vegas und der Grand Canyon dabei waren). Es wurden Buchläden geplündert, Reiseführer gewälzt und das Internet durchstöbert. Zum damaligen Zeitpunkt war klar: 3 Wochen Kalifornien sollten es sein, in denen wir möglichst viel sehen wollten. Natürlich kann man einfach Flüge und Mietwagen buchen und drauf los fahren. Wir wollten aber nichts verpassen, deshalb wurde hier ganz akribisch durchgeplant. Wer also die Seele baumeln und sich treiben lassen will, kann nach Schritt 2 aufhören zu lesen. Für alle anderen, gibt es hier ein paar Tipps, wie man das Ganze strukturiert angehen kann.

Datum festlegen und Flüge buchen

Reist man nicht allein, ist das Wichtigste erst einmal, sich auf ein Datum und die Länge der Reise zu einigen. Danach kann die Planung losgehen. Es lohnt sich, die Flüge rechtzeitig zu buchen (gerade, wenn man zeitlich nicht flexibel ist, sollte man darauf achten). Wir sind damals mit
British Airways geflogen. Preise zu vergleichen lohnt sich natürlich hier ganz besonders. Obwohl man meinen könnte, die Preisvergleichsseiten spucken alle das gleiche Ergebnis aus, habe ich hier im direkten Vergleich unterschiedliche Resultate erzielt. Die drei günstigsten waren hier momentan:

Da ich natürlich nicht meinen  Flugpreis von damals mit heute vergleichen kann, habe ich mir ein beliebiges Datum rausgepickt und für diesen Zeitraum den Preis verglichen. Flugbuchung.com war hier über 100,- Euro teurer. Ich will aber nicht ausschließen, dass es mit einer anderen Reisezeit und anderen Flughäfen wieder umgekehrt ist.

Bei der geplanten Reise fiel damals die Entscheidung auf San Francisco. Man kann gut in alle Richtungen weiter reisen, außerdem war der Flug von Berlin dorthin günstiger, als nach Los Angeles.

Mietwagen

Ohne Auto geht in den USA gar nichts! Natürlich gibt es bei den oben genannten Seiten auch Mietwagen. Aufgrund einer Empfehlung habe ich mich aber für holiday autos entschieden. Man ist dort gut versichert und alle Steuern und Gebühren sind im Preis enthalten. Es hat auch alles problemlos geklappt. Mehr dazu dann aber im weiteren Reisebericht.

Achtung: Beim Buchen des Mietwagens, den Platz, den das Gepäck benötigt, nicht unterschätzen! Für 2 Personen reicht ein mittelgroßer PKW schon aus. Bei mehreren Reisenden, sollte das Auto definitiv größer sein!

Mietwagen und dann?

Reiseführer und Stadtpläne

Spätestens zu diesem Zeitpunkt (wahrscheinlich aber noch vor der Flugbuchung überhaupt) sollte man sich nach einem guten Reiseführer umsehen. Wie auf dem Foto zu sehen, habe ich mich für den Vis-à-Vis Kalifornien Reiseführer vom Dorling Kindersley Reiseführerverlag entschieden. Ich greife seit Jahren zu diesen Reiseführern, weil sie so übersichtlich und schön strukturiert sind. Es gibt unglaublich viele Hintergrundinfos, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Meine Ausgabe war vom Jahr 2005/2006. Die Aktuelle Auflage wurde 2011 gedruckt. Dünne Heftchen, wie z. B. von Marco Polo sind zwar für Städtereisen gut aber für einen Trip, wie diesen, (bei dem man einen ganzen Bundesstaat und noch mehr sehen möchte) einfach nicht ausreichend. Da ich auch hier einige nützliche Infos entdeckt habe, möchte ich ihn als zusätzlichen Reiseführer trotzdem empfehlen.

Wer die ca. $10,- extra pro Tag für ein gemietetes Navi sparen möchte, für den sind Stadtpläne natürlich ein Muss. Es sind sehr viele im Reiseführer enthalten. Ich persönlich mag es aber gerade bei solchen Reisen gern, eine große Straßenkarte zu besitzen, auf der man alles sehen kann, wenn man sie aufklappt. (Vielleicht ist das ein Frauenproblem??) Folgende Karten habe ich mir damals besorgt: Kalifornien (komplett – mit einem Teil Nevada und Arizona), San Francisco, Los Angeles, San Diego, Las Vegas.

Weiter ging es also mit der detaillierten Routenplanung.

Sehenswürdigkeiten

Wenn man sich nach dem Durchstöbern der Reiseführer darüber einig geworden ist, was man jeweils sehen möchte, kann man ungefähr entscheiden wann man wo sein möchte. Eine große Hilfe war hier Yahoo Maps, weil einem bei der Routenplanung die Fahrzeit angezeigt wird. Heute würde ich wahrscheinlich eher aus Routine zu Google Maps greifen.

Auf die besuchten Sehenswürdigkeiten gehe ich während des Reiseberichts noch ein. Das würde hier den Rahmen sprengen. Erfahrungen und Tipps folgen also. Ein kleiner Hinweis allerdings vorab: Wer sich nicht den ganzen Tag die Beine in den Bauch stehen möchte, bucht die Tickets für die Besichtigungen oder Veranstaltungen schon zu Hause vor. außerdem schont es das Kreditkartenlimit, wenn die Karte schon im Vormonat mit diesen ganzen Ausgaben belastet wurde. Selbiges gilt also auch für Mietwagen, Hotelzimmer, etc.

Womit wir bei den Übernachtungsmöglichkeiten wären.

Hotels

Wer nicht auf CouchSurfing steht oder in jeder Stadt Freunde hat, wird früher oder später ein Hotelzimmer benötigen.  hotels.com war 2006 meine Wahl. Man kann darüber direkt buchen und sich vor Allem vorher die Bewertungen zu den Hotels ansehen.

HolidayCheck war damals noch nicht so populär wie heute, erfüllt aber einen ähnlichen Zweck.

Achtung: Bei der Hotelbuchung sollte man immer versuchen, die Namen aller Mitreisenden (oder zumindest von 2 der Reisenden) anzugeben. Auch, wenn es nicht wirklich ein extra Feld dafür gibt, kann es sehr hilfreich sein. Mehr dazu später.

Jetzt heißt es aber erst einmal:

Warten, Packen, Losdüsen

Wenn die ewige Zeit der Planung und Buchung endlich geschafft ist, kann die Vorfreude Einzug halten. Auf die Golden Gate Bridge, Frühstücken im iHOP und kleine oder größere (!) Shoppingausflüge. Vor Allem aber auf unendliche Weite… die noch nie ein… nein, Moment… das war eine andere Geschichte  ;)

Längst wieder da und doch noch unterwegs

Jan 16, 2012 by     No Comments    Posted under: USA

Looking back...

Seit Weihnachten bin ich nun wieder in Deutschland….

Wer es nicht mitbekommen hat: Ich bin für 5 Wochen quer durch die USA gereist und konnte mir ein noch detaillierteres Bild von meinem zukünftigen (Alltags-) Leben dort machen.

Kurz umrissen, meine Ziele:

  • Missouri
  • Tennessee
  • Nebraska
  • Colorado
  • Mississippi
  • und wieder zurück nach Tennessee

Ich hab viel gesehen, viel gelacht aber auch viele Tränen vergossen, als es wieder zurück ging nach Berlin. Aber alles wird gut. Ich muss nur die richtige Balance zwischen den Kontinenten finden. Für mich… für uns!

Ein detaillierter Reisebericht mit vielen Fotos folgt, sobald ich mehr Zeit hab. Bis dahin:

Stay tuned! ;)

Mit einer eMail fing alles an…

Jul 18, 2011 by     1 Comment     Posted under: My American Dream, USA

I never thought this day would come…

Heute um 15:45 Uhr erhielt ich eine eMail von „The American Dream„. Darin stand, ich hätte in der Greencard-Lotterie gewonnen. „Na klar“ dachte ich „aber sicher doch!“… Seit 2004 habe ich mich jetzt jedes Jahr beworben und natürlich immer darauf gehofft, eines Tages so eine Info, zu erhalten. Aber wer hat nicht davon gehört – immer wieder erhalten Teilnehmer falsche Gewinnmitteilungen. Bei den Massen an Spam, die einem täglich ins Postfach flattern war ich also eher skeptisch.

Als ich dann weiter runter scrollte und meine ganzen Kontaktdaten dort vorfand, bekam ich allerdings doch leichtes Herzflattern. Kann diese eMail ECHT sein?? Mein erster Gedanke war facebook. Ich ging sofort auf die Seite von „The American Dream“ und fragte an der Pinnwand nach, ob es wohl möglich ist, dass das kein fake ist. So ein Quatsch, dachte ich später. Am besten ist natürlich ein direkter Anruf, der dann auch sofort folgte.

Der nette Herr am Telefon bestätigte mir nach einem kurzen Datenabgleich, dass ich tatsächlich eine Greencard gewonnen habe! Das heißt natürlich erst einmal die Option darauf. Jetzt erhalte ich eine Menge Unterlagen, die es auszufüllen gilt. Zwischen Herbst 2011 und 2012 folgt dann ein Interviewtermin im Konsulat. Von einem Vertragsarzt wird man durchgecheckt, denn man möchte sich ja verständlicherweise keine Seuchen ins Land holen. Gerade habe ich gelesen, dass es in Berlin seit knapp 3 Monaten keinen solchen Vertragsarzt mehr gibt. Kinder, das ist die Hauptstadt! Ich hoffe, das ändert sich noch, bis ich dran bin  ;)

Jedenfalls habe ich noch eine Menge Zeit. Die Prozedur kann sich bis zu einem Jahr hinziehen. Jetzt heißt es Informationen sammeln, Pläne schmieden, Geld zusammen kratzen…

Aber erstmal harre ich der Dinge, die da kommen mögen. In diesem Fall erstmal ein A4 Umschlag, der hoffentlich mehr Antworten als Fragen aufwerfen wird.

Achso…

Ich freue mich!!!  :)



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