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Marseille – Die alte neue Schönheit der Provence

Sep 14, 2013 by     No Comments    Posted under: Frankreich

Kulturhaupstadt Europas 2013

Wie Euch vielleicht aufgefallen ist, habe ich während meiner letzten Pressereise ein paar Tage in Marseille, Frankreich verbracht. Ursprünglich war die Stadt eher als Hauptstadt des Verbrechens bekannt aber man darf sie einfach nicht verpassen! Die größte und teuerste Stadtsanierung Europas war jeden Cent wert!

Marseille, Provence - Frankreich - Am alten Hafen - Notre-Dame de la Garde Marseille, Provence - Frankreich - Am alten Hafen - Notre-Dame de la Garde im Morgenlicht Marseille, Provence - Frankreich - Am alten Hafen - Notre-Dame de la Garde im Morgenlicht

Am alten Hafen aufzuwachen, mit Blick auf Notre-Dame de la Garde und fast ganzjährigem Sonnenschein (300 Tage!), ist eines der Erlebnisse, das es unbedingt auf jede „to see Liste“ schaffen sollte!

Nach einem starken Kaffee und einem leckeren Frühstück – die Franzosen haben’s einfach drauf! – sollte man sich auf machen, um die Stadt zu erkunden! Wenn man kunstbegeistert ist, könnte der Tag wie folgt aussehen:

Palais Longchamp

Das Palais Longchamp ist ein Wasserschloss, welches vor über 140 Jahren errichtet wurde, um die Fertigstellung des Canal de Marseille zu feiern, welcher gebaut wurde, um das Wasser des Flusses Durance in die Stadt zu transportieren. Das Wasser plätschert von den Füßen dreier wunderschöner Frauen herab, in einen künstlich angelegten Teich. Die 3 Schönheiten stehen für den Fluss selbst, für die Trauben und den Weizen. Begleitet werden sie von 4 Stieren.

Marseille, Provence - Frankreich - Palais Longchamp - Schloss mit Brunnen Marseille, Provence - Frankreich - Palais Longchamp - Säulengang Marseille, Provence - Frankreich - Palais Longchamp - Treppe mit Säulen Marseille, Provence - Frankreich - Palais Longchamp - Statue Frauen und Stiere Marseille, Provence - Frankreich - Palais Longchamp - Statue Frauen und Stiere auf dem Brunnen Marseille, Provence - Frankreich - Palais Longchamp - Statue Marseille, Provence - Frankreich - Palais Longchamp - Säulengang

Der Garten hinter dem Schloss lädt zu entspannten Spaziergängen und gemütlichen Picknicks ein. Wenn Du Deinem Programm etwas mehr Kultur beimischen möchtest – mehr noch, als die wunderschöne Architektur, die einen hier umgibt – ist es nun endlich Zeit für die versprochene Kunst!

Le Grand Atelier du Midi

Seit seiner Eröffnung 1869, befindet sich im Palais Longchamp sowohl das Naturkundemuseum, als auch das Museum der schönen Künste, welches ich besucht habe. Es ist 7 Tage die Woche geöffnet und ist derzeit Gastgeber der Ausstellung le Grand Atelier du Midi – Teil von Marseille Provence 2013 bis zum 13. Oktober.

Marseille, Provence - Frankreich - Palais Longchamp - Schloss mit Brunnen Marseille, Provence - Frankreich - Palais Longchamp - Le Grand Atelier du Midi im Museum der schönen Künste Marseille, Provence - Frankreich - Palais Longchamp - Statue Frauen und Stiere auf dem Brunnen Marseille, Provence - Frankreich - Palais Longchamp - Le Grand Atelier du Midi im Museum der schönen Künste - Innenansicht

Bei angenehmen 18°C tauche ich ein in die Vergangenheit, gemeinsam mit Van Gogh, Gaugin, Cézanne und Matisse. Natürlich ist es nicht erlaubt, Fotos von der Ausstellung zu machen, aber vielleicht konnte ich Euch für eine kleine Reise in die Provence begeistern?

Falls nicht, keine Sorge! Es kommt noch mehr!

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Vorbereitungschaos

Jun 2, 2012 by     2 Comments    Posted under: Tipps zum Auswandern

Der kleine "Zigeunerkoffer" aus meiner Kindheit

Das Gröbste ist überstanden – oder beginnt es erst? Der Flug ist gebucht und in genau 25 Tagen geht es auf ins Abenteuer!

Seit Wochen bin ich dabei, mich von allen Dingen zu trennen, die ich ohnehin nie benutzt oder getragen habe.

Die (theoretisch) sehr einfach Regel lautet:

  • Benutzen
  • Verkaufen
  • Verschenken
  • oder Wegwerfen

Trotzdem bieten 2 Koffer nicht genug Raum, um – zumindest für die nächsten Monate – ein ganzes Leben darin zu verstauen. Dass mehr als 23 kg pro Gepäckstück nicht drin sind, ist die nächste Hürde. Das große Dilemma ist allerdings, dass mein – zwar großer aber uralter – Koffer schon von sich aus über 6 kg wiegt!!! Mein leichterer Koffer hingegen ist leider viel zu klein. Beides zu kombinieren, wäre perfekt!

Der große und (vergleichsweise) leichte Schnäppchenkoffer, den ich mir neulich ausgeguckt hatte, war leider schon weg, als ich mich endlich dazu durchgerungen hatte, ihn zu kaufen. Das gleiche Modell gab es noch in einer anderen Farbe, die ich hätte verschmerzen können (ich bevorzuge ja eher zeitlos elegantes Schwarz). Das Problem: der Griff, an dem sich der Koffer ziehen läßt war schon kaputt! Qualität? Fehlanzeige!

Und so begebe ich mich weiter auf die Suche nach den perfekten Gepäckstücken, um mein (Zigeuner) Leben darin zu verstauen.

Mit einer eMail fing alles an…

Jul 18, 2011 by     1 Comment     Posted under: My American Dream, USA

I never thought this day would come…

Heute um 15:45 Uhr erhielt ich eine eMail von „The American Dream„. Darin stand, ich hätte in der Greencard-Lotterie gewonnen. „Na klar“ dachte ich „aber sicher doch!“… Seit 2004 habe ich mich jetzt jedes Jahr beworben und natürlich immer darauf gehofft, eines Tages so eine Info, zu erhalten. Aber wer hat nicht davon gehört – immer wieder erhalten Teilnehmer falsche Gewinnmitteilungen. Bei den Massen an Spam, die einem täglich ins Postfach flattern war ich also eher skeptisch.

Als ich dann weiter runter scrollte und meine ganzen Kontaktdaten dort vorfand, bekam ich allerdings doch leichtes Herzflattern. Kann diese eMail ECHT sein?? Mein erster Gedanke war facebook. Ich ging sofort auf die Seite von „The American Dream“ und fragte an der Pinnwand nach, ob es wohl möglich ist, dass das kein fake ist. So ein Quatsch, dachte ich später. Am besten ist natürlich ein direkter Anruf, der dann auch sofort folgte.

Der nette Herr am Telefon bestätigte mir nach einem kurzen Datenabgleich, dass ich tatsächlich eine Greencard gewonnen habe! Das heißt natürlich erst einmal die Option darauf. Jetzt erhalte ich eine Menge Unterlagen, die es auszufüllen gilt. Zwischen Herbst 2011 und 2012 folgt dann ein Interviewtermin im Konsulat. Von einem Vertragsarzt wird man durchgecheckt, denn man möchte sich ja verständlicherweise keine Seuchen ins Land holen. Gerade habe ich gelesen, dass es in Berlin seit knapp 3 Monaten keinen solchen Vertragsarzt mehr gibt. Kinder, das ist die Hauptstadt! Ich hoffe, das ändert sich noch, bis ich dran bin  ;)

Jedenfalls habe ich noch eine Menge Zeit. Die Prozedur kann sich bis zu einem Jahr hinziehen. Jetzt heißt es Informationen sammeln, Pläne schmieden, Geld zusammen kratzen…

Aber erstmal harre ich der Dinge, die da kommen mögen. In diesem Fall erstmal ein A4 Umschlag, der hoffentlich mehr Antworten als Fragen aufwerfen wird.

Achso…

Ich freue mich!!!  :)



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