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Was ist in meinem Carry-On?

Dez 5, 2014 by     3 Comments    Posted under: Ausrüstung

Viele fragen mich nach meinen Reise Basics – also den Sachen, die ich unterwegs immer dabei habe, egal wohin es geht. Hier sind meine top Reise Utensilien, die auf jeden Fall mit müssen.

Mein Carry On – sponsored by Samsonite

Diese Liebesgeschichte begann in Paris. Ich war auf dem Weg von Berlin nach Marseille, Frankreich. Beim Umsteigen in Paris, lief ich zum Gate, um meinen nächsten Flug zu erwischen. Ich gehe eigentlich nur noch in Duty-Free Shops, um Geschenke zu kaufen oder wenn mich jemand darum gebeten hat, etwas mitzubringen. Normalerweise laufe ich einfach daran vorbei. Doch dann schaute ich nach links. Da war er: Dieses strahlende kleine Schätzchen in „off white“!

Ich hatte meinen persönlichen „It’s so fluffy!“ Moment. Was ich sah, war natürlich nicht flauschig. Es war himmlisch leicht und genau das, wonach ich schon so lange gesucht hatte. Es war der „Firelite Spinner“ von Samsonite! Leider konnte ich ihn damals noch nicht gleich mit nach Hause nehmen aber ich hatte Glück und ca. ein halbes Jahr später hat Samsonite mir ein Exemplar zugesandt. Ich bin so dankbar dafür ich genieße jede Reiseminute mit meinem neuen kleinen Freund hier.

Was ist in meinem Carry-On?

Meine Sachen sind sicher darin verstaut, der kleine Koffer passt perfekt in die Gepäckablage im Flugzeug und er sieht auch noch super aus!

Das Weltkartendesign wurde von Hannah Küppers aus Deutschland kreiert. Sie ist die Gewinnerin des „Design My Samsonite“ Wettbewerbs 2013.

Jetzt hab ich nur noch Samsonite Gepäck, denn ich hab mich auch vorher schon immer für diese Marke entschieden. Sogar meine Waschtasche ist von Samsonite (und ich glaube, ich habe sie schon fast 10 Jahre). Der kleine Firelite ist das Tüpfelchen auf dem i.

Nicht nur der perfekte Partner für jeden Reiseblogger, sondern für jeden, der beruflich viel unterwegs ist. Am Meisten aber für all die ruhelosen Seelen, die einfach Reisen, weil sie es LIEBEN!

Was ist in meinem Carry-On?

Kamera(s)

Canon EOS 40D

Natürlich wurde ich nicht über Nacht zur Reisebloggerin und auch die Fotografie kam nicht von einem Moment auf den anderen. Zuerst habe ich das Reisen für mich entdeckt, später die Fotografie (und noch später das Schreiben). Ich habe jede Kamera genutzt, die mir zur Verfügung stand, denn:

Die perfekte Kamera ist nicht so wichtig, wie die Liebe zur Fotografie!

Später, als ich meine erste Spiegelreflex hatte, habe ich diese Liebe mit Canon ausdrücken können. Das war sogar noch bevor Digitalfotografie die Welt eroberte. Ich ärgere mich heute noch, dass ich die Kamera später verkauft habe, weil ich dachte, ich würde nie wieder mit Film fotografieren wollen. Meine aktuelle Kamera ist ca. 6 Jahre alt und hat mich noch nie im Stich gelassen. Es ist die Canon EOS 40D.

Ich war damit in Malaysia, China, Südafrika und vielen anderen Ländern.

Canon IXUS 125 HS

Mein anderes Werkzeug, mit dem ich unterwegs meine Eindrücke festhalte, ist die Canon IXUS 125 HS. Ich reise nicht nur damit, ich verlasse niemals das Haus ohne die Kamera. Sie ist immer in meiner Handtasche und bereit, jeden Moment einzufangen. Der Hauptgrund, weshalb ich diese Kamera gekauft habe ist, weil ich mit ihr nicht nur gute Fotos machen, sondern auch Full HD Videos aufnehmen kann.

Laptop

Der erste Laptop, den ich je gekauft habe, war ein Vaio, zwischendurch hatte ich ein no-name Gerät und nur Ärger damit. Ich will damit nicht sagen, dass das passieren muss aber ich wollte einfach auf der sicheren Seite sein und bin wieder zurück zu Sony. Innerhalb der letzten Jahre, musste ich mehr denn je feststellen, dass Qualität – besonders auf Reisen – wichtig ist. Versuch mal mit einem kaputten Computer zu arbeiten, in einer Safari Lodge in Südafrika! Keine Chance irgendwo hin zu fahren und ihn reparieren zu lassen. Natürlich kann alles kaputt gehen aber ein gewisser Grad an Qualität lässt mich glauben, dass die Sachen etwas länger halten und meine Erfahrung hat gezeigt, dass es wahr ist.

Telefon(e)

Das ist ein etwas anstrengendes Thema für mich, weil ich lieber nur mit einem Gerät reise. Ich habe immer noch ein „normales“ Handy aus Deutschland. Ich habe den Vertrag behalten, weil ich die Nummer habe, seit ich ca. 18 Jahre alt war. Ich bin wohl etwas sentimental. Hier in den USA habe ich seit 2 Jahren ein HTC, was leider mittlerweile viel zu langsam geworden ist, um es noch länger zu behalten. Ich habe auch ein neues Wiko, welches perfekt zum Reisen ist, weil ich meine normale Sim Karte drin lassen kann und z. B. im Reiseland eine Prepaid Karte kaufen kann, die ich zusätzlich ins Gerät einsetzen kann. Eine tolle Idee, nur leider kann ich das Gerät in den USA nicht mit meinem aktuellen Verizon Vertrag nutzen. Der Netzbetreiber bietet einfach keine Sim Karten für ungebrandete Smartphones. Ich suche also noch nach einer perfekten Lösung.

Externer Handy-Akku

Ich hab mir diesen kleinen Helfer besorgt, bevor ich nach Südafrika geflogen bin. Ich wusste, ich würde eine Nacht im Zulu Dorf verbringen – wo es keine Elektrizität geben würde – und ich wollte nicht die Verbindung zur Außenwelt verlieren. Ich hab ein Ladegerät von Anker gewählt, welches ungefähr die Größe einer kleinen Taschenlampe hat. Es lädt mein Handy ca. 2,5 Mal und ich trage es auch wenn ich nicht reise immer bei mir.

Kabel und Ladegeräte

Nicht nur für mein Handy, sondern auch für Laptop und Kamera Akkus muss ich natürlich immer Ladekabel dabei haben. Höchstwahrscheinlich brauche ich diese nicht während der Anreise aber wenn eine Airline jemals Dein Gepäck verloren hat, weißt Du sicher, dass es Dinge gibt, die Du während der ersten Tage Deiner Reise nicht missen möchtest oder – wenn Du richtig „Glück“ hast – Dinge, die Du teuer nachkaufen müsstest, weil Du sie wirklich brauchst. Außerdem ist das spezielle Ladegerät für gerade Deine Kamera höchstwahrscheinlich unterwegs nicht so leicht zu bekommen, wie eine neue Zahnbürste oder Unterwäsche.

Reisestecker

Bevor Du in ein anderes Land reist, solltest du nachlesen, ob Deine elektrischen Geräte vor Ort in die Steckdose passen. Falls nicht, sei vorbereitet und bring den richtigen Reisestecker mit. Wenn Du mit deutschen Geräten verreist, dürftest Du fast überall sicher sein, was die Netzspannung angeht (zumindest werden Deine Geräte nicht „gebraten“ wegen einer höheren Spannung).

Kindle

Keine Reise ohne meinen Kindle! Nicht nur auf Reisen, sondern auch zu Hause benutze ich ihn jeden Tag. Ich dachte, falls ich mir je einen ebook Reader zulege, wird es der Kindle Paperwhite, weil er so leicht und blendfrei ist aber der Kindle Fire HD hat so viele andere Vorteile.

Ich lese viel aber manchmal will ich einfach nur ausspannen und einen Film sehen. Ich kann ins Bett krabbeln, mir einen schönen Film auf Netflix aussuchen und meine kleine Auszeit genießen.

Make up

Wenn Du ein Mann bist, brauchst Du das (sehr wahrscheinlich) nicht. Ich gehe jetzt nicht auf einzelne Produkte ein aber wenn es Dich interessiert, hinterlasse mir einen Kommentar und ich schreibe zu dem Thema ein separates Blog Post

Kontaktlinsen, Brille, Augentropfen

Ich glaube hierzu gibt es nicht viel zu erklären. Behalte Sachen, wie diese, immer im Handgepäck. Wenn Du perfekt sehen kannst, herzlichen Glückwunsch! Im Flugzeug könntest du jedoch trotzdem Augentropfen gebrauchen. Die trockene Luft kann einem wirklich manchmal das Gefühl geben, man läuft mit offenen Augen durch einen Sandsturm.

Das Gleiche gilt für sämtliche Medikamente, die Du während der Reise brauchen könntest. Du könntest sie nicht nur während des Fluges / der Fahrt benötigen aber falls das Gepäck verloren geht, gilt hier das gleiche, wie für die Ladekabel etc. In dem Fall ist es sogar noch wichtiger.

Reisepass, Geld, Kreditkarten

Natürlich ist Reisen ohne Reisepass ein absolutes No-Go – zumindest außerhalb der EU. Geld brauchst Du natürlich auch und möglichst in der richtigen Währung. Du kannst immer Geld wechseln sobald Du am Ziel angekommen bist aber es wird nicht immer möglich sein. Vielleicht bist Du in Eile und hast nicht wirklich Zeit dafür. Vergiss auf keinen Fall Deine Kreditkarte. Kostenfrei weltweit Geld abheben, kannst Du z. B. mit dieser hier. Lies auf jeden Fall nach, was Deine eigene Bank berechnet, falls Du schon eine Karte hast. Geld abheben mit der Kreditkarte kann auf jeden Fall günstiger sein, als der direkte Geldumtausch. Vergleiche bevor Du abreist!

Leicht erreichbar

Viele der genannten Sachen transportiere ich in meinem Carry-On, einige davon habe ich jedoch in der Handtasche, um sie leichter zu erreichen. Bordkarten, Reisepass, antibakterielle Tücher, Pfefferminz, Zahnbürste, Geld und mein MP3-Player sind, habe ich so mit einem Griff in der Hand.

Was sind Deine Reise Basics?

Ich bin neugierig. Was sind Deine top 3 Dinge, die Du auf jede Reise mitnimmst?  Hinterlass mir einen Kommentar!

Warum das Wiko Bloom perfekt auf Reisen ist

Jul 31, 2014 by     1 Comment     Posted under: Ausrüstung

Wiko Bloom Testbericht
Im vergangenen Jahr kamen die ersten Wiko Smartphones in Deutschland auf den Markt. Der Hauptsitz des Herstellers ist in Marseille, Frankreich und von dort erobert er jetzt nach und nach Europa.

Seit ich zum ersten Mal über Wiko gelesen habe, habe ich mit regem Interesse verfolgen können, wie immer neue Geräte herauskamen. Alle paar Monate gab es ein Smartphone, was neu – besser – anders ist.

Wiko Smartphones

Dual Sim

Ein großer Pluspunkt, warum Wiko Smartphones meine Aufmerksamkeit erregt (und mein Reisebloggerherz erobert) haben, ist die Dual Sim, also die Möglichkeit 2 Sim Karten gleichzeitig im Handy zu haben. So kann ich z. B. eine zum Telefonieren und die andere zum Surfen verwenden. Bei dem Tarif-Dschungel, der bei den Netzanbietern herrscht, ist man so gleich etwas flexibler und kann sich die günstigsten Preise für’s Surfen und Telefonieren rauspicken.

Richtig praktisch wird es allerdings auf Reisen, wenn man sich unterwegs eine Sim-Karte kauft, so wie ich es zum Beispiel in Südafrika gemacht habe. Damals hatte ich noch ein anderes Gerät und musste meine deutsche Sim-Karte aus dem Gerät nehmen und sie irgendwo „sicher“ verstauen (und hoffen, dass ich sie nach der Reise wieder finde). Wenn Du also nur eine deutsche Sim in Deinem Wiko hast, kannst Du ganz einfach eine zweite dazu stecken. So bist Du im Notfall auch trotzdem noch über Deine deutsche Handynummer erreichbar, musst aber für’s Surfen im Internet keine horrenden Auslandsgebühren zahlen.

Die Dual Sim ist natürlich nicht der einzige Vorteil des Wiko Bloom.

Technische Daten des Wiko Bloom

  • Android 4.4 (KitKat)
  • Quad Core 1,3 GHz
  • Sim Karten Steckplatz für je eine große und eine Micro Sim + Adapter für Nano Sim
  • Abmessungen: 13,8 x 7,1 x 0,9 cm
  • Gewicht mit Akku: 145 g
  • Akku: 2000 mAh (7,4 Wh)
  • Standby-Zeit bis zu 271 h
  • Gesprächszeit bis zu 14 h (2G) und bis zu 13 h (3G)
  • Interner Speicher: 4 GB
  • erweiterbar mit bis zu 32 GB Micro SD
  • Arbeitsspeicher: 1 GB

Wiko Bloom

Es wird bunt. Das Wiko Bloom ist farbenfroh!

Das Smartphone ist in 7 Farben erhältlich. Klassisches Schwarz und Weiß wird hier ergänzt durch knallige Farben, wie Koralle, Türkis, Pink, Lila und Neongelb. Zusätzlich gibt es noch normale Schutzhüllen und welche mit Flip Cover. Ich mag mein Smartphone lieber in „natura“, denn wenn es so weit ist, dass es abgegriffen oder zerkratzt ist, ist es wahrscheinlich sowieso längst Zeit für ein neues. Ich bin aber auch sehr penibel bei der Handhabung meiner Handys. Meistens.

Wiko Bloom Cover Wiko Bloom Flip Cover

Handhabung

Die Schale des Wiko Bloom ist aus Kunststoff, fühlt sich aber sehr hochwertig an. Ähnlich, wie bei meinem alten HTC ist die Oberfläche etwas samtig und allgemein liegt das Gerät gut in der Hand. Die Bedienung des Touchscreens funktioniert mühelos und an die neue Android Version habe ich mich auch schnell gewöhnt.

Leider hat die Kamera im Vergleich zu vielen anderen Wiko Smart Phones nur 5 MP aber für das übliche Teilen von Fotos auf Social Media ist das mehr als man braucht. Wenn ich hochwertigere Fotos möchte, greife ich auch eher zu meiner Spiegelreflex.

Toll ist der auswechselbare Akku, so dass man sich für den Notfall doch mal Ersatz anschaffen kann. Der Akku hält bei mir, mit recht intensiver Nutzung, den ganzen Tag. In dem Bereich hatte ich etwas mehr erwartet, da mein 2 Jahre altes Handy ungefähr genauso lange bzw. kurz durchhält und ich irgendwie davon ausging, neuere Geräte könnten heute mehr. Dazu muss ich aber auch sagen, dass der Akku seine volle Kapazität erst nach dem 5. oder 6. vollen Aufladen erreicht. Ich lasse mich also überraschen.

An der Gesprächsqualität, Sound und Videoqualität habe ich rein gar nichts auszusetzen. Dass das Display mit einer Auflösung von 480 x 800 Pixeln nicht gerade im HD Bereich liegt, fällt kein bisschen auf.

Fazit

Schon allein der Preis von ca. 129,- Euro macht es mir ganz leicht, das Wiko Bloom zu empfehlen. Für so wenig Geld hat man hier wirklich ein tolles Smart Phone und die Dual Sim macht das Ganze für mich unschlagbar.

Was braucht dein perfektes Smart Phone?

Gibt es für Dich ein bestimmtes Feature, welches Dein Smart Phone haben muss? Etwas, ohne dass Du nicht auskommst, weil Du es für Deine Arbeit benötigst oder für Dich persönlich einfach dabei haben willst?

Hinterlass mir einen Kommentar!

Wenn Du übrigens in den nächsten Tagen auf meinem Instagram Account vorbei schaust, wirst Du Dich auch davon überzeugen können, dass 5 MP mehr als genug sind. Endlich kann ich auch Videos auf Instagram hochladen!

Ich bin gerade unterwegs in den Wilden Westen. Diesmal meine ich nicht den „echten“ sondern einen, der ganz nah liegt. Lass Dich überraschen!

Wiko Bloom Rückseite

Du möchtest Dein eigenes Wiko?

Ich kann es Dir nicht verdenken! Schau einfach auf der facebook Seite von Wiko vorbei, denn dort werden immer wieder Gewinnspiele veranstaltet. Ich drücke Dir die Daumen, dass Du der/die nächste Gewinner/in bist!

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Meine Reiselust – wie alles begann

Jun 30, 2014 by     1 Comment     Posted under: Türkei

Schon als Kind spazierte ich unsere Straße auf und ab und besuchte all unsere Nachbarn. Rückblickend war ich nie mehr als 2 Grundstücke von meinem Elternhaus entfernt. Als Vorschulkind war das für mich damals die große weite Welt.

In kleinen Schritten zur Reiselust

Die Ostsee

Später ging es schon etwas weiter weg. In den Sommerferien fuhren wir an die Ostsee. Ich konnte es kaum fassen, Wasser so weit das Auge reicht. Im hellen Zuckersand verflog der Sommer. Wir bauten Sandburgen und badeten im Meer bis meine Lippen blau waren und meine Mutter mich nicht mehr ins Wasser ließ.

Sonnenuntergang in Bansin auf Usedom

Ganz wichtig: in Bansin auf Usedom gab es das beste Softeis der Welt! Das Fenster, aus dem heraus es verkauft wurde, ist heute noch da. Eis gibt es dort keins mehr.

Und meine kleine Welt wurde größer.

Das erste Mal im Ausland – Türkei

Das erste Mal im Ausland war ich mit 12. Griechenland war ausgebucht und so entschieden wir und für die Türkei.

Ein kleines Hotel direkt an der Küstenstraße von Alanya zu einer Zeit, als dort jeder noch den Drang verspürte, alle 30 Sekunden zu hupen. Nach 2 Wochen hat das keiner von uns mehr gehört. Wir haben den Strand, Pool, die netten Menschen, die Sonne und das Essen so genossen, dass alles Andere unwichtig wurde. Das war 1993.

Mittlerweile war ich an die 15 Mal in der Türkei. Ehrlich gesagt habe ich nicht mitgezählt. Was die Hotels anging, wurde es mit den Jahren natürlich um Einiges besser und ein bisschen Luxus schadet nie. Besonders im Urlaub. Wenn man viel reist und es zum Lifestyle wird, unterwegs zu sein, mag das nicht mehr ganz so wichtig erscheinen und ist auch von den Wenigsten bezahlbar. Wenn man aber nur 2 oder 3 Wochen im Jahr aus dem Land kommt, sollte man sich schon etwas gönnen. Hier findest Du zum Beispiel eine vielfältige Übersicht von sehenswerten Hotels an der Türkischen Riviera.

Sonnenuntergang an der Türkischen Riviera

So wurden viele nette Menschen im Land zwischen dem Schwarzen und dem Mittelmeer zu Freunden und die Türkei im Herzen für lange Zeit mein zweites Zuhause. Mittlerweile lebe ich in den USA. Mein 3. Zuhause? Oder löst sich als Reisender der Begriff einfach auf? Darüber denke ich schon seit Längerem nach. Ich gebe Bescheid, wenn ich eine Antwort gefunden habe.

Jetzt möchte ich von Dir wissen:

Wie begann Deine Reiselust?

Bist Du auch so sehr vom Fernweh geplagt, wie ich? Wohin führte Dich Deine erste Reise? Hast Du ein zweites Zuhause?

Wo gibt es Deiner Meinung nach das beste Softeis? ;)

Hinterlasse mir einen Kommentar! Ich freue mich auf Deine Antwort!

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Dieser Artikel wurde unterstützt von Öger Tours – der Bericht, alle Fotos und alle Ansichten sind, wie immer meine eigenen.

Istanbul – Das San Francisco des Morgenlandes

Mai 1, 2014 by     3 Comments    Posted under: Türkei

Eine der Städte auf meiner Wunschliste war (und ist auch nach meiner Reise dorthin) Istanbul.

Vor einigen Jahren machte ich mich mit meinem Cousin auf, in die einzige Stadt der Welt, die sich auf zwei Kontinenten befindet.

Istanbul - Moschee - Fotografie "Freiheit"

Quer durch Europa nach Istanbul

Die Anreise gestaltete sich etwas länger, als erwartet. In wenigen Stunden sollte es von Berlin über Frankfurt nach Istanbul gehen. Der erste Flieger hatte allerdings ein kleines technisches Problem, was uns später viele Stunden und so einige Nerven gekostet hat. Wir flogen letztendlich von Berlin nach Frankfurt (wo wir den Anschluss verpassten), von dort weiter nach Wien, München und dann Istanbul.

Erholsam war die Anreise nicht aber ich ziehe technische Probleme am Boden immer noch denen in der Luft vor! Die mitternächtliche Taxifahrt zum Hotel war noch mal ein Höllenritt der ganz anderen Art aber auch diese haben wir gut überstanden.

Endlich Angekommen

Nach ein paar Stunden Schlaf sah die Welt dann schon wieder ganz anders aus. Die Hagia Sophia und die Blaue Moschee hatten wir quasi vor der Haustür. Eine perfekte Gelegenheit, um unsere ersten Erkundungen zu machen. Istanbul ist so voller Kultur und Geschichte, dass man in einer Woche unmöglich alles sehen kann. Deshalb sollte man sich vor der Reise genau überlegen, was einem wichtig ist.

Sehenswürdigkeiten in Istanbul

Einige Orte, die für mich persönlich ein Muss waren, sind wie schon erwähnt, die Hagia Sophia –  eine byzantinische Kirche, die später in eine Moschee umgewandelt wurde und heute ein Museum ist und die Sultan-Ahmed-Moschee oder auch „Blaue Moschee“. Zwei Bauwerke, an denen man in Istanbul eigentlich nicht vorbei kommt.

Istanbul - Hagia Sophia

Hagia Sophia

Istanbul - Hagia Sophia

Hagia Sophia – Innenansicht

Istanbul - Hagia Sophia - Deckengemälde

Hagia Sophia – Deckengemälde

Istanbul - Blaue Moschee

Blaue Moschee

Für besonders heiße Tage, empfehle ich die Yerebatan Zisterne, die einst den großen Palast mit Trinkwasser versorgte und einer der Handlungsorte von Dan Brown’s Buch „Inferno“ ist. Über 330 Säulen befinden sich in diesem 1500 Jahre alten Wasserspeicher und nehmen den Besucher mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Unter einigen Säulen befinden sich Steine in Form von Medusenhäuptern als Basis. Recycling ist also keine Erfindung der Neuzeit.

Istanbul - Yerebatan Zisterne Istanbul - Yerebatan Zisterne - Medusenhaupt

Um die Stadt in ihrer vollen Schönheit und Größe bewundern zu können, lohnt sich zum Einen der Aufstieg auf den Galataturm und zum Anderen eine Bootstour auf dem Bosporus. Bei herrlichem Sonnenschein konnten wir so Istanbul von einer ganz anderen Seite betrachten und ich kam nicht umhin, eine Ähnlichkeit zu San Francisco festzustellen. Auch heute noch, nachdem ich San Francisco dann auch tatsächlich besucht habe, lässt mich der Gedanke nicht los. Nicht nur die riesigen Hängebrücken, sondern auch die Menge an (tatsächlich interessanten) Sehenswürdigkeiten machen diese beiden Städte für mich zu den schönsten der Welt.

Istanbul - Hängebrücke

Fast einen ganzen Tag kann man im Topkapi Palast verbringen. Wir waren damals leider etwas spät dran und einige Teile im Inneren, wie z. B. der Harem waren schon für Besucher geschlossen.

Istanbul - Topkapi Palast - Innenansicht

Raum im Topkapi Palast

Ein Highlight für mich waren die Restaurants unterhalb der Galatabrücke. Schöner kann man einen Tag in Istanbul wohl nicht ausklingen lassen. Es sei denn natürlich, man stürzt sich noch ins Nachtleben. Das soll dort legendär sein. Nach einem ganzen Tag auf den Beinen freue ich mich dann aber doch mehr auf mein Hotelkopfkissen, als auf alles Andere.

Istanbul - GalatabrückeIstanbul - Sonnenuntergang

Die Suche nach einer ganz besonderen Sache war während dieser Reise übrigens leider nicht von Erfolg gekrönt. Während der Woche in Istanbul probierten wir so einige Döner aus. Eines ist für mich klar: richtigen Döner gibt’s nur in Berlin!

Warst Du schon in Istanbul?

Wie hast Du die Stadt erlebt? Warst Du auch so beeindruckt und würdest ebenso wie ich, noch einmal dorthin reisen? Obwohl ich die wärmeren Jahreszeiten dem Winter vorziehe, ist Istanbul ganzjährig ein schönes Reiseziel. Tolle Angebote findest Du hier.

Hinterlass mir einen Kommentar! Ich freue mich auf Deine Istanbul Geschichte! (Sollte es mittlerweile bessere Döner in Istanbul geben, kannst Du mir auch gleich eine Wegbeschreibung da lassen!)

Istanbul - Hagia Sophia bei Nacht

Hagia Sophia bei Nacht

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Dieser Artikel wurde unterstützt von lastminute.de – der Bericht, alle Fotos und alle Ansichten sind, wie immer meine eigenen.

Zip-Lining im Südafrikanischen Dschungel

Jan 31, 2014 by     No Comments    Posted under: Südafrika

Nach einer entspannten Nacht im Zulu Dorf geht es auf ins nächste Abenteuer. Beim Zip-Lining darf ich todesmutig von Baum zu Baum sausen! Zuerst wird die Gruppe jedoch mit den Sicherheitsvorkehrungen vertraut gemacht. Dann werden wir in unser Geschirr gezurrt und es geht los mit dem Pick up den Berg hinauf zum Startpunkt.

Karkloof Canopy Tour Zip Lining Sicherheitsschulung - Südafrika

Dschungel Pfad im südafrikanischen Regenwald

Noch ein paar Schritte und es geht los.

Mit Volldampf durch den Dschungel

Der „Regenwald“ macht seinem Namen alle Ehre. Es schüttet wie aus Eimern! Wir haben die erste Plattform erreicht und mir wird etwas mulmig. 2 lange Stahlkabel sind an einem Mast in der Mitte befestigt und verschwinden auf der anderen Seite im Nirgendwo. Aufgrund des Wetters ist die Sicht begrenzt und ich sehe, wie die Ersten aus der Gruppe im Nebel verschwinden.

Dann bin ich an der Reihe. Meine Karabiner werden mit den Seilen verbunden und ich kann keinen Rückzieher mehr machen. Füße hoch und los geht es mit Volldampf durch den Dschungel! Mit dicken Lederhandschuhen halte ich mich fest und soll gegen Ende der Fahrt etwas bremsen. Ich rausche vorbei an Baumwipfeln und erhasche einen Blick auf den Wald der sich hinter tiefen Dunst verbirgt. Ein komisches Gefühl, keinen festen Boden unter den Füßen zu haben und doch bin ich wie im Rausch.

Zip Lining im Dschungel von Südafrika Karkloof Canopy Tour Zip Lining - Südafrika

Karkloof Canopy Tour Team beim Zip Lining in Südafrika

Karkloof Canopy Tour Team

Wasserfall im Südafrikanischen Dschungel Nebel im Regenwald - Südafrika

Die Fahrt ist schnell vorbei und auf der anderen Seite erwarten mich schon fleißige Helfer, die dafür sorgen, dass alle gut ankommen und auch auf der Plattform sicher befestigt sind. So geht es von Baum zu Baum. Bis zu 180 Meter weit, sausen wir vorbei an Ästen und tropischen Wasserfällen. Was für ein Ritt!

Von der letzten Plattform können wir den Waldboden erreichen und machen uns auf den Weg zurück zum Hauptgebäude. Die Erde ist hier rutschig vom vielen Regen und ich muss vorsichtig sein, dass ich nicht ausrutsche. Zum Glück habe ich trockene Sachen im Kofferraum, denn durch den Regen ist keiner in der Gruppe trocken geblieben. Nach einem leichten Lunch machen wir uns auf nach Durban. Nach heißer Pizza und gutem Wein, lasse ich mich endlich in mein bequemes Hotelbett fallen. Morgen geht es wieder früh raus!

Völlig geschafft aber glücklich

Völlig geschafft aber glücklich

Wäre Zip-Lining etwas für Dich?

Oder hast Du es sogar schon mal gemacht? Wann und wo hast Du Dich getraut? Würdest Du es wieder tun? Hinterlass mir einen Kommentar! Ich freue mich auf Deine Geschichte!

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Mein Aufenthalt in Südafrika wurde von South African Tourism unterstützt.

Back to the roots – Eine Übernachtung im Zulu Dorf

Jan 11, 2014 by     4 Comments    Posted under: Südafrika

Endlich raus aus dem Flieger! Nach fast 1-tägiger Anreise, Stunden des Wartens, zu vielen Filmen und zu wenig Schlaf, habe ich endlich wieder festen Boden unter den Füßen. Es geht sofort weiter mit dem Auto. Alles ist grün, es ist warm. Frühling Ende November. Zum ersten Mal habe ich den Äquator überquert.

Zum Lunch geht es in die Sea Belle, ein Restaurant direkt am Strand. Die Sonne strahlt vom Himmel, alles erscheint wie in einem Traum. Das Meer rauscht wild und bevor es weiter geht, muss ich unbedingt die Füße ins Wasser stecken. Ich bin am anderen Ende der Welt.

Ich bin in Südafrika!

Strand in Durban - Südafrika

Wir fahren weiter an der Küste entlang, dann ins Hinterland und meine Erinnerung schwindet. Ich schlafe immer wieder auf dem Rücksitz ein. Die lange Anreise macht sich bemerkbar. Als wir halten, ist etwas anders. Der Lärm der letzten 24 Stunden ist verschwunden und ich kann meine Gedanken wieder hören.

Wir werden die Nacht im Ecabazini Zulu Cultural Village am Albert Falls Dam verbringen. Ich erhalte meine eigene Hütte im traditionellen Stil der Zulu. Back to the roots heißt es hier. Es gibt keine Fenster und keinen Strom. Der kleine Raum wird von 2 Petroleum Lampen erleuchtet, ist jedoch mit einem touristenfreundlichen Bett ausgestattet (für das ich noch sehr dankbar sein werde, wenn in dieser Nacht ein Tausenfüßler einen Spaziergang durch mein Zimmer macht).

Nach einem heißen Kaffee wird uns die Bedeutung der jeweiligen Gebäude erklärt. Hütte des Familienoberhauptes, Hütte der ersten Frau, zweiten Frau etc. Gekocht wird natürlich am offenen Feuer. In der Mitte des kleinen Anwesens befindet sich eine Einzäunung für die Rinder. Diese sind ein wichtiger Teil in der Zulu Kultur und notwendig für’s Überleben der Familie. Deshalb werden sie auch nicht außerhalb untergebracht. Sie sind aber über Nacht dann doch plötzlich verschwunden, weil sie in der Vergangenheit die Hütte einiger Besucher angeknabbert haben und diese damit gehörig erschreckt haben.

Zum Abendessen gibt es gegrilltes Rindfleisch mit Brot und Salz, später noch die verschiedensten Gemüsesorten. Im Anschluss wird uns mit Musik, Tanz und Gesang die Kultur der Zulu näher gebracht. Bei einem Glas Wein lassen wir den Abend am Feuer ausklingen. Es wird hier sehr schnell dunkel und das Leben richtet sich nach der Sonne. Das heißt, man geht früh ins Bett und steht bei Sonnenaufgang wieder auf.

Lagerfeuer im Ecabazini Zulu Village - Südafrika

Das Lagerfeuer ist schon entzündet, als wir eintreffen.

Meine Zulu Hütte für heute Nacht - Ecabazini Zulu Village - Südafrika

Meine gemütliche Zulu Hütte für heute Nacht. Bald wird es dunkel.

Ecabazini Zulu Village - Südafrika

Der Ausblick von meiner Schlafhütte.

Die Küche mit offenem Feuer - Ecabazini Zulu Village - Südafrika

Die Küche mit offenem Feuer. Hier wird unser Essen zubereitet.

Hier wird unser Essen zubereitet.

Traditionelle Zulu Tänze und Gesang - Ecabazini Zulu Village - Südafrika

Traditionelle Zulu Tänze und Gesänge.

Petroleum Lampe - Ecabazini Zulu Village - Südafrika

In Afrika wird es früh dunkel.

Eine Nacht in der Zulu Hütte

Ich kann mich kaum noch auf den Beinen halten und bin ziemlich schnell verschwunden. Oh ja, gleich hinter den Hütten in einem separaten Häuschen gibt es echte Toiletten und Duschen. Echter Luxus hier mitten im Nirgendwo. Mit der dicken Spinne in meinem Badezimmer werde ich trotzdem nicht warm.
Die Tür zu meiner Hütte lasse ich über Nacht offen und zu meiner Überraschung gibt es kaum Krabbeltiere hier. Ich lausche noch ein wenig den Klängen der Natur. Grillenzirpen, Vogelgezwitscher, Geräusche der Nacht – eine Wohltat für die Seele. Erschöpft schlafe ich ein.

Noch bevor mein Wecker klingelt bin ich wieder wach und krieche bei Sonnenaufgang ins Freie. Das Wasser für den Kaffee brodelt schon auf dem Feuer und ich genieße den frischen Morgen. Auch, wenn ich froh bin, durch meine Handykarte, die ich am Vortag noch gekauft habe, nicht von der Außenwelt abgeschnitten zu sein, finde ich doch für einen Moment, dass Elektrizität überbewertet wird und freue mich darüber, einfach mal „sein“ zu dürfen.

Mein Schlafplatz für heute Nacht.

Mein Schlafplatz für heute Nacht.

Wasserkessel auf dem Feuer für frischen Kaffee.

Wenn ich auch ohne Strom auskomme, ohne Kaffee geht nichts! ;)

Über die heiße Dusche bin ich dann aber doch ganz glücklich und die Spinne ist auch weitergezogen. Nach einem gemütlichem Frühstück und einem Spaziergang am Stausee geht es auf zum nächsten Abenteuer. Zip-Lining durch den Regenwald. Ich bin schon ganz aufgeregt!

Was war der ungewöhnlichste Ort, an dem Du je übernachtet hast?

Hinterlasse mir einen Kommentar! Ich bin schon gespannt!

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Mein Aufenthalt in Südafrika wurde von South African Tourism unterstützt.

Seife seit 1900 – Entdecke echte Kernseife aus Marseille von Marius Fabre

Sep 21, 2013 by     2 Comments    Posted under: Frankreich

Nach all der Kunst, die ich in Marseille zu sehen bekam, war die Marius Fabre Seifenmanufaktur eine nette Abwechslung. Hier wird original Marseiller Kernseife noch genau so hergestellt, wie im Jahr 1900.

Marius Fabre Seifenmanufaktur für original Marseiller Kernseife

Marius Fabre Seifenmanufaktur für original Marseiller Kernseife

Marius Fabre Seifenmanufaktur für echte Marseiller Kernseife Marius Fabre Seifenmanufaktur - Museum

Marius Fabre Seifenmanufaktur - Museum

Marius Fabre Seifenmanufaktur – Museum – Marseiller Kernseife wurde auch zum Wäsche Waschen genutzt. Nach Erfindung der Waschmaschine mussten viele Seifenfabriken schließen.

So wird Marseiller Kernseife hergestellt

Nach dem Herstellungsverfahren, das der Sonnenkönig – Ludwig XIV – im 17. Jahrhundert festgelegt hat, werden nur 3 Zutaten benötigt. Pflanzenöl, Meersalz und Soda werden in einem Kessel zum Sieden gebracht. Jeden Tag wird die Mixtur in Salzwasser gewaschen, um sie von allen Unreinheiten und Restspuren des Soda zu befreien und eine besonders reine Seife zu gewährleisten. Nach 10 Tagen wird die heiße – Lava ähnliche – Flüssigkeit in den Trockenraum gegossen, wo nach 2 Tagen große Seifenblöcke von ca. 30 kg für die weitere Verarbeitung herausgeschnitten werden.

Den Raum mit dem (riesigen!) Kessel zu betreten, fühlt sich an, als würde man gegen eine Wand laufen. Wenn Ihr den Film Die Reise ins Labyrinth gesehen habt und vom „Moor des ewigen Gestanks“ gehört habt, wisst Ihr, was ich meine. Das Lustige daran ist: Es sieht auch genau so aus!

An das spezielle Aroma gewöhnt, erklärt uns die Ur-Enkelin von Marius Fabre, Julie Bousquet-Fabre, mit einem Lächeln auf den Lippen, die Verarbeitung. Die Besucher sind doch etwas erleichtert, den Raum zu verlassen, welcher von einer Statue der heiligen Jungfrau Maria überblickt wird. Das Kochen der Seife kann sehr gefährlich werden, deshalb ist ihr Schutz hier vonnöten.

Marius Fabre Seifenfabrik - Echte MarseillerKernseife und der Kessel in welchem sie gekocht wird.

Eins von den beiden riecht definitiv besser! – Echte Marseiller Kernseife und der Kessel in welchem sie gekocht wird.

Marius Fabre Seifenmanufaktur - Die heilige Jungfrau Maria wacht über die Produktion, welche Julie, die Ur-Enkelin von Marius Fabre den Besuchern erklärt.

Marius Fabre Seifenmanufaktur – Die heilige Jungfrau Maria wacht über die Produktion, welche Julie, die Ur-Enkelin von Marius Fabre den Besuchern erklärt.

Trockenraum - Marius Fabre Seifenmanufaktur

Trockenraum – Marius Fabre Seifenmanufaktur

Besserer Duft – So wird die Seife weiterverarbeitet

Nachdem wir die heiligen Hallen verlassen haben, beginnt endlich der Spaß und es riecht auch viel besser! Endlich kitzeln Düfte wie Eisenkraut, Geißblatt und Rose meine Nase. Marseiller Kernseife gibt es nicht nur parfumfrei (auch geeignet zum Reinigen des Fußbodens, zum Wäsche waschen und um Haustiere zu Baden) sondern auch kombiniert mit feinsten ätherischen Ölen.

Als Besucher kann man nun sehen, wie die Seife geschnitten und mit dem Savon de Marseille Logo gestempelt wird. Hier darf man auch selbst Hand anlegen. Ich durfte mein eigenes Stück Seife abschneiden und den Hammer schwingen, um es noch ein bisschen hübscher zu machen. Ich glaube, ich bin ein Naturtalent und werde die Herstellung von Seife zu meiner 3. Karriere machen. Nein, nicht wirklich! ;)

Marius Fabre Seifenfabrik - Die Großen Seifenblöcke werden in Form geschnitten.

Die Großen Seifenblöcke werden in Form geschnitten.

Reststück vom Schneideprozess - Marius Fabre Seifenmanufaktur für original Marseiller Kernseife

Reststück vom Schneideprozess

Ich beim Schneiden und Stempeln meines eigenen Seifenstücks

Ich beim Schneiden und Stempeln meines eigenen Seifenstücks

Warst Du auch in der Marius Fabre Seifenfabrik?

Hast Du diesen Ort schon besucht und möchtest Deine Erfahrungen hier teilen? Gibt es andere interessante Manufakturen, die ich unbedingt sehen sollte? Hinterlass mir einen Kommentar hier im blog oder verbinde Dich mit mir auf facebook! Ich freue mich auf einen Austausch!

Moderne Kunst gefällig? La Friche la Belle de Mai!

Sep 15, 2013 by     No Comments    Posted under: Frankreich

New Orders

Nach dem Besuch des Grand Atelier du Midi im Palais Longchamp, hatte ich die Gelegenheit, die New Orders Ausstellung im La Friche la Belle de Mai, welches sich speziell im Zuge von Marseille-Provence 2013 zusammengefunden hat, zu besuchen. Noch bis zum 2. Februar 2014 wird das Altelier Van Lieshout hier zu Gast sein.

La Friche la Belle de Mai - Skatepark - Marseille, Provence - Europäische Kulturhauptstadt 2013 - Frankreich

La Friche la Belle de Mai – Skatepark – Hier gibt es jeden Mittwoch einen Skatekurs und abends wird die Strecke mit einer Lichtinstallation beleuchtet, mit dem Text „Skateboarding is not a crime“

La Friche la Belle de Mai - Wandgemälde - Marseille, Provence - Europäische Kulturhauptstadt 2013 - Frankreich

La Friche la Belle de Mai - It's time to dance!!!

It’s time to dance!!!

La Friche la Belle de Mai - Toiletten Kunst - Marseille, Provence - Europäische Kulturhauptstadt 2013 - Frankreich

La Friche la Belle de Mai - Kunstinstallation "Geld regiert die Welt" in Morsecode auf Holz - Marseille, Provence - Europäische Kulturhauptstadt 2013 - Frankreich

La Friche la Belle de Mai – Kunstinstallation „Geld regiert die Welt“ in Morsecode auf Holz

La Friche la Belle de Mai - Büffel - Marseille, Provence - Europäische Kulturhauptstadt 2013 - Frankreich La Friche la Belle de Mai - Marseille, Provence - Europäische Kulturhauptstadt 2013 - Frankreich

La Friche la Belle de Mai - Images like birds - Fotoausstellung - Marseille, Provence - Europäische Kulturhauptstadt 2013 - Frankreich

„Images like birds“ – Fotoausstellung

La Friche la Belle de Mai - Images like birds - Fotoausstellung - Dias mit Textfragmenten - Marseille, Provence - Europäische Kulturhauptstadt 2013 - Frankreich

La Friche la Belle de Mai – „Images like birds“ – Fotoausstellung – Dias mit Textfragmenten

La Friche la Belle de Mai - Kunst, die funktioniert - Marseille, Provence - Europäische Kulturhauptstadt 2013 - Frankreich

La Friche la Belle de Mai – Kunst, die funktioniert – In diesem Kunstobjekt könnte man wohnen!

La Friche la Belle de Mai - Ausblick vom Dach - Marseille, Provence - Europäische Kulturhauptstadt 2013 - Frankreich

Ausblick auf Marseille vom Dach von La Friche la Belle de Mai – Auch dieses gehört zur Ausstellung. Hier werden verschiedene Events abgehalten.

La Friche la Belle de Mai - Hölzerne Flip Flops - Marseille, Provence - Europäische Kulturhauptstadt 2013 - Frankreich

Müde Füße nach einem langen Tag – Ich hätte so gern ein paar Flip Flops!

Diese Ausstellung ist nur etwas für große Fans moderner Kunst und mein Besuch dort war Teil einer Pressereise. Die Fotoausstellung habe ich sehr genossen. Diese ist noch bis zum 29. September geöffnet.

Französische Küche von der Gourméditerranée association

und ein Sonnenuntergang auf der Dachterrasse der Cité radieuse

Was ist besser nach einem langen, spannenden aber auch anstrengenden Tag, als in französischer Küche zu schwelgen? Richtig! Ein Abendessen, das von den Küchen- und Restaurantchefs der Gourméditerranée association zubereitet wurde. Geleitet von Gérald Passedat, Lionel Lévy und Guillaume Sourrieu, haben sich 40 Köche aus Marseille und Umgebung zusammen geschlossen – einige berühmt, mit Michelin Stern, einige weniger bekannt aber ebenso den Gerichten der Region verfallen. Alle vereint ein Wunsch: die Region durch Ihre Liebe zu deren Kultur, den Produkten und ihrer Gastronomie zu unterstützen.

Cité Radieuse - Marseille, France

Cité Radieuse – Eröffnet im Jahr 1952. Eines von 5 Gebäuden nach dem Entwurf „Unité d’Habitation“ (schlicht: Wohneinheit) des Architekten Le Courbusier

Köstlich zubereitetes Essen der Gourméditerranée association

Köstlich zubereitetes Essen von Köchen der Gourméditerranée association

Sonnenuntergang über Marseille - Ausblick vom Dach des Cité Radieuse

Sonnenuntergang über Marseille – Ausblick vom Dach des Cité Radieuse

Wie kann man sich nicht überfuttern, wenn jeder Happen ein kleines (oder großes) Stückchen Himmel ist? Nachdem wir den ganzen Tag rumgelaufen sind, bin ich ins Bett gefallen und eingeschlafen, sobald mein Kopf auf dem Kissen lag.

Für welche Küche schwärmst Du?

Ich war schon immer verliebt in die mediterrane Küche. Was ist Dein Lieblingsessen? Hinterlass mir einen Kommentar!

 

Marseille – Die alte neue Schönheit der Provence

Sep 14, 2013 by     No Comments    Posted under: Frankreich

Kulturhaupstadt Europas 2013

Wie Euch vielleicht aufgefallen ist, habe ich während meiner letzten Pressereise ein paar Tage in Marseille, Frankreich verbracht. Ursprünglich war die Stadt eher als Hauptstadt des Verbrechens bekannt aber man darf sie einfach nicht verpassen! Die größte und teuerste Stadtsanierung Europas war jeden Cent wert!

Marseille, Provence - Frankreich - Am alten Hafen - Notre-Dame de la Garde Marseille, Provence - Frankreich - Am alten Hafen - Notre-Dame de la Garde im Morgenlicht Marseille, Provence - Frankreich - Am alten Hafen - Notre-Dame de la Garde im Morgenlicht

Am alten Hafen aufzuwachen, mit Blick auf Notre-Dame de la Garde und fast ganzjährigem Sonnenschein (300 Tage!), ist eines der Erlebnisse, das es unbedingt auf jede „to see Liste“ schaffen sollte!

Nach einem starken Kaffee und einem leckeren Frühstück – die Franzosen haben’s einfach drauf! – sollte man sich auf machen, um die Stadt zu erkunden! Wenn man kunstbegeistert ist, könnte der Tag wie folgt aussehen:

Palais Longchamp

Das Palais Longchamp ist ein Wasserschloss, welches vor über 140 Jahren errichtet wurde, um die Fertigstellung des Canal de Marseille zu feiern, welcher gebaut wurde, um das Wasser des Flusses Durance in die Stadt zu transportieren. Das Wasser plätschert von den Füßen dreier wunderschöner Frauen herab, in einen künstlich angelegten Teich. Die 3 Schönheiten stehen für den Fluss selbst, für die Trauben und den Weizen. Begleitet werden sie von 4 Stieren.

Marseille, Provence - Frankreich - Palais Longchamp - Schloss mit Brunnen Marseille, Provence - Frankreich - Palais Longchamp - Säulengang Marseille, Provence - Frankreich - Palais Longchamp - Treppe mit Säulen Marseille, Provence - Frankreich - Palais Longchamp - Statue Frauen und Stiere Marseille, Provence - Frankreich - Palais Longchamp - Statue Frauen und Stiere auf dem Brunnen Marseille, Provence - Frankreich - Palais Longchamp - Statue Marseille, Provence - Frankreich - Palais Longchamp - Säulengang

Der Garten hinter dem Schloss lädt zu entspannten Spaziergängen und gemütlichen Picknicks ein. Wenn Du Deinem Programm etwas mehr Kultur beimischen möchtest – mehr noch, als die wunderschöne Architektur, die einen hier umgibt – ist es nun endlich Zeit für die versprochene Kunst!

Le Grand Atelier du Midi

Seit seiner Eröffnung 1869, befindet sich im Palais Longchamp sowohl das Naturkundemuseum, als auch das Museum der schönen Künste, welches ich besucht habe. Es ist 7 Tage die Woche geöffnet und ist derzeit Gastgeber der Ausstellung le Grand Atelier du Midi – Teil von Marseille Provence 2013 bis zum 13. Oktober.

Marseille, Provence - Frankreich - Palais Longchamp - Schloss mit Brunnen Marseille, Provence - Frankreich - Palais Longchamp - Le Grand Atelier du Midi im Museum der schönen Künste Marseille, Provence - Frankreich - Palais Longchamp - Statue Frauen und Stiere auf dem Brunnen Marseille, Provence - Frankreich - Palais Longchamp - Le Grand Atelier du Midi im Museum der schönen Künste - Innenansicht

Bei angenehmen 18°C tauche ich ein in die Vergangenheit, gemeinsam mit Van Gogh, Gaugin, Cézanne und Matisse. Natürlich ist es nicht erlaubt, Fotos von der Ausstellung zu machen, aber vielleicht konnte ich Euch für eine kleine Reise in die Provence begeistern?

Falls nicht, keine Sorge! Es kommt noch mehr!

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Niagara Falls – eine Schönheit an der kanadischen Grenze

Mai 29, 2013 by     3 Comments    Posted under: USA

Die Niagarafälle und eine Insel mitten in der Stadt

Früher dachte ich immer, die Niagarafälle wären ein gigantisches Naturschauspiel mitten im Nirgendwo. Mit 20 auf einem Wochenendtrip in Toronto waren wir vom Feiern so pleite, dass wir uns die $50.- für die Fahrt nicht mehr leisten konnten. Hätten wir etwas gespart, hätte ich gewusst, dass die gleichnamige Stadt an den Niagara Falls viel mehr zu bieten hat, als nur Wasser, das ein paar Klippen herunterfällt.

Das allein ist allerdings schon sehr beeindruckend. Als ich zum ersten Mal den Park betrat, der die Fälle auf der US Seite umschließt, kam ich an den Niagara River mit den wildesten Stromschnellen, die ich je gesehen habe. Minutenlang stand ich am Wasser und konnte mich nicht von diesem Anblick losreißen. Blauer Himmel mit strahlendem Sonnenschein über mir und das ewige Rauschen des Meeres im Ohr – mitten in der Stadt – war ich wie gefesselt. Dabei war dies nur der Anfang.

Nicht mal hundert Meter stromabwärts ging es dann richtig zur Sache. Mit unbändiger Kraft schoben sich die Wassermassen die 58 Meter hohen Klippen herab, um auf Ihrem Weg schäumend auf die 21 Meter darunter gelegene Sturzhalde, die 1954 bei einem Felsstrurz entstand, aufzuschlagen.

Von den USA sieht man die Fälle nur von der Seite aber sie sind dafür fast zum Greifen nahe. Begibt man sich auf die Insel „Goat Island“, kommt man näher an die kanadische Seite der zweigeteilten Wasserfälle heran und der Wind weht den Sprühnebel so weit herüber, dass man nach einigen Minuten sicher als frisch geduscht durchgehen könnte.

Ganz Mutige wagen sich für ca. $15.- auf die „Maid of the Mist“ und fahren, in Mülltüten gekleidet, am unteren Ende der Wasserfälle ganz nah an die Gischt heran. Für uns hat sich das noch nicht ergeben, ist aber bei unserem nächsten Besuch in ca. 2 Wochen fällig.

Oh Kanada…

Wer sich über die Rainbow Bridge auf die kanadische Seite der Stadt begibt (Reisepass nicht vergessen!), wird positiv überrascht sein. Wie auf einem großen Rummelplatz reihen sich Gruselkabinette an Wachsmuseen, Restaurants und natürlich Souvenierläden. Wer nicht möchte, dass der riesige Frankenstein länger auf einen herab blickt, begibt sich auf das Sky Wheel. Ein Riesenrad von 52 Metern Höhe – selbstverständlich Made in Switzerland – von dem aus man sich über Niagara Falls erheben kann und wahrscheinlich den besten Blick auf Stadt und Wasserfälle hat. Für $12.- ist man 3 lange Runden dabei, die Ausgabe lohnt sich.

Wenn man mehr Zeit hat, kauft man am besten en „Clifton Hill Fun Pass“ für $25.- und kann gleich 5 Attraktionen genießen (hat den Preis aber schon nach zweien raus).

  • Niagara Sky Wheel
  • Movieland Wax Museum
  • Ghost Blasters Dark Ride
  • XD Theater
  • Dinosaur Adventure Golf oder Galaxy Golf

Mir haben es die Dinos angetan, auf die man auf dem Sky Whell schon einen Vorgeschmack bekommt. Die Minigolf-Anlage befindet sich direkt darunter und man hört beim Aussteigen das Knurren der nachgebildeten Urzeitriesen.

Auf dem Fußweg zurück in die USA hat man besser 50 cent parat, sonst wird man nicht aus dem Land gelassen. Nicht zu vergessen ist natürlich auch der wunderschöne Blick von der Rainbow Bridge.



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