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California Dreaming – Reisevorbereitung

Sep 27, 2012 by     1 Comment     Posted under: USA

Bereits mehr als ein halbes Jahr vor Abreise, begann die Planung für das Projekt „California Dreaming“ 2006 (obwohl letztendlich auch Las Vegas und der Grand Canyon dabei waren). Es wurden Buchläden geplündert, Reiseführer gewälzt und das Internet durchstöbert. Zum damaligen Zeitpunkt war klar: 3 Wochen Kalifornien sollten es sein, in denen wir möglichst viel sehen wollten. Natürlich kann man einfach Flüge und Mietwagen buchen und drauf los fahren. Wir wollten aber nichts verpassen, deshalb wurde hier ganz akribisch durchgeplant. Wer also die Seele baumeln und sich treiben lassen will, kann nach Schritt 2 aufhören zu lesen. Für alle anderen, gibt es hier ein paar Tipps, wie man das Ganze strukturiert angehen kann.

Datum festlegen und Flüge buchen

Reist man nicht allein, ist das Wichtigste erst einmal, sich auf ein Datum und die Länge der Reise zu einigen. Danach kann die Planung losgehen. Es lohnt sich, die Flüge rechtzeitig zu buchen (gerade, wenn man zeitlich nicht flexibel ist, sollte man darauf achten). Wir sind damals mit
British Airways geflogen. Preise zu vergleichen lohnt sich natürlich hier ganz besonders. Obwohl man meinen könnte, die Preisvergleichsseiten spucken alle das gleiche Ergebnis aus, habe ich hier im direkten Vergleich unterschiedliche Resultate erzielt. Die drei günstigsten waren hier momentan:

Da ich natürlich nicht meinen  Flugpreis von damals mit heute vergleichen kann, habe ich mir ein beliebiges Datum rausgepickt und für diesen Zeitraum den Preis verglichen. Flugbuchung.com war hier über 100,- Euro teurer. Ich will aber nicht ausschließen, dass es mit einer anderen Reisezeit und anderen Flughäfen wieder umgekehrt ist.

Bei der geplanten Reise fiel damals die Entscheidung auf San Francisco. Man kann gut in alle Richtungen weiter reisen, außerdem war der Flug von Berlin dorthin günstiger, als nach Los Angeles.

Mietwagen

Ohne Auto geht in den USA gar nichts! Natürlich gibt es bei den oben genannten Seiten auch Mietwagen. Aufgrund einer Empfehlung habe ich mich aber für holiday autos entschieden. Man ist dort gut versichert und alle Steuern und Gebühren sind im Preis enthalten. Es hat auch alles problemlos geklappt. Mehr dazu dann aber im weiteren Reisebericht.

Achtung: Beim Buchen des Mietwagens, den Platz, den das Gepäck benötigt, nicht unterschätzen! Für 2 Personen reicht ein mittelgroßer PKW schon aus. Bei mehreren Reisenden, sollte das Auto definitiv größer sein!

Mietwagen und dann?

Reiseführer und Stadtpläne

Spätestens zu diesem Zeitpunkt (wahrscheinlich aber noch vor der Flugbuchung überhaupt) sollte man sich nach einem guten Reiseführer umsehen. Wie auf dem Foto zu sehen, habe ich mich für den Vis-à-Vis Kalifornien Reiseführer vom Dorling Kindersley Reiseführerverlag entschieden. Ich greife seit Jahren zu diesen Reiseführern, weil sie so übersichtlich und schön strukturiert sind. Es gibt unglaublich viele Hintergrundinfos, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Meine Ausgabe war vom Jahr 2005/2006. Die Aktuelle Auflage wurde 2011 gedruckt. Dünne Heftchen, wie z. B. von Marco Polo sind zwar für Städtereisen gut aber für einen Trip, wie diesen, (bei dem man einen ganzen Bundesstaat und noch mehr sehen möchte) einfach nicht ausreichend. Da ich auch hier einige nützliche Infos entdeckt habe, möchte ich ihn als zusätzlichen Reiseführer trotzdem empfehlen.

Wer die ca. $10,- extra pro Tag für ein gemietetes Navi sparen möchte, für den sind Stadtpläne natürlich ein Muss. Es sind sehr viele im Reiseführer enthalten. Ich persönlich mag es aber gerade bei solchen Reisen gern, eine große Straßenkarte zu besitzen, auf der man alles sehen kann, wenn man sie aufklappt. (Vielleicht ist das ein Frauenproblem??) Folgende Karten habe ich mir damals besorgt: Kalifornien (komplett – mit einem Teil Nevada und Arizona), San Francisco, Los Angeles, San Diego, Las Vegas.

Weiter ging es also mit der detaillierten Routenplanung.

Sehenswürdigkeiten

Wenn man sich nach dem Durchstöbern der Reiseführer darüber einig geworden ist, was man jeweils sehen möchte, kann man ungefähr entscheiden wann man wo sein möchte. Eine große Hilfe war hier Yahoo Maps, weil einem bei der Routenplanung die Fahrzeit angezeigt wird. Heute würde ich wahrscheinlich eher aus Routine zu Google Maps greifen.

Auf die besuchten Sehenswürdigkeiten gehe ich während des Reiseberichts noch ein. Das würde hier den Rahmen sprengen. Erfahrungen und Tipps folgen also. Ein kleiner Hinweis allerdings vorab: Wer sich nicht den ganzen Tag die Beine in den Bauch stehen möchte, bucht die Tickets für die Besichtigungen oder Veranstaltungen schon zu Hause vor. außerdem schont es das Kreditkartenlimit, wenn die Karte schon im Vormonat mit diesen ganzen Ausgaben belastet wurde. Selbiges gilt also auch für Mietwagen, Hotelzimmer, etc.

Womit wir bei den Übernachtungsmöglichkeiten wären.

Hotels

Wer nicht auf CouchSurfing steht oder in jeder Stadt Freunde hat, wird früher oder später ein Hotelzimmer benötigen.  hotels.com war 2006 meine Wahl. Man kann darüber direkt buchen und sich vor Allem vorher die Bewertungen zu den Hotels ansehen.

HolidayCheck war damals noch nicht so populär wie heute, erfüllt aber einen ähnlichen Zweck.

Achtung: Bei der Hotelbuchung sollte man immer versuchen, die Namen aller Mitreisenden (oder zumindest von 2 der Reisenden) anzugeben. Auch, wenn es nicht wirklich ein extra Feld dafür gibt, kann es sehr hilfreich sein. Mehr dazu später.

Jetzt heißt es aber erst einmal:

Warten, Packen, Losdüsen

Wenn die ewige Zeit der Planung und Buchung endlich geschafft ist, kann die Vorfreude Einzug halten. Auf die Golden Gate Bridge, Frühstücken im iHOP und kleine oder größere (!) Shoppingausflüge. Vor Allem aber auf unendliche Weite… die noch nie ein… nein, Moment… das war eine andere Geschichte  ;)



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