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Meine Reiselust – wie alles begann

Jun 30, 2014 by     1 Comment     Posted under: Türkei

Schon als Kind spazierte ich unsere Straße auf und ab und besuchte all unsere Nachbarn. Rückblickend war ich nie mehr als 2 Grundstücke von meinem Elternhaus entfernt. Als Vorschulkind war das für mich damals die große weite Welt.

In kleinen Schritten zur Reiselust

Die Ostsee

Später ging es schon etwas weiter weg. In den Sommerferien fuhren wir an die Ostsee. Ich konnte es kaum fassen, Wasser so weit das Auge reicht. Im hellen Zuckersand verflog der Sommer. Wir bauten Sandburgen und badeten im Meer bis meine Lippen blau waren und meine Mutter mich nicht mehr ins Wasser ließ.

Sonnenuntergang in Bansin auf Usedom

Ganz wichtig: in Bansin auf Usedom gab es das beste Softeis der Welt! Das Fenster, aus dem heraus es verkauft wurde, ist heute noch da. Eis gibt es dort keins mehr.

Und meine kleine Welt wurde größer.

Das erste Mal im Ausland – Türkei

Das erste Mal im Ausland war ich mit 12. Griechenland war ausgebucht und so entschieden wir und für die Türkei.

Ein kleines Hotel direkt an der Küstenstraße von Alanya zu einer Zeit, als dort jeder noch den Drang verspürte, alle 30 Sekunden zu hupen. Nach 2 Wochen hat das keiner von uns mehr gehört. Wir haben den Strand, Pool, die netten Menschen, die Sonne und das Essen so genossen, dass alles Andere unwichtig wurde. Das war 1993.

Mittlerweile war ich an die 15 Mal in der Türkei. Ehrlich gesagt habe ich nicht mitgezählt. Was die Hotels anging, wurde es mit den Jahren natürlich um Einiges besser und ein bisschen Luxus schadet nie. Besonders im Urlaub. Wenn man viel reist und es zum Lifestyle wird, unterwegs zu sein, mag das nicht mehr ganz so wichtig erscheinen und ist auch von den Wenigsten bezahlbar. Wenn man aber nur 2 oder 3 Wochen im Jahr aus dem Land kommt, sollte man sich schon etwas gönnen. Hier findest Du zum Beispiel eine vielfältige Übersicht von sehenswerten Hotels an der Türkischen Riviera.

Sonnenuntergang an der Türkischen Riviera

So wurden viele nette Menschen im Land zwischen dem Schwarzen und dem Mittelmeer zu Freunden und die Türkei im Herzen für lange Zeit mein zweites Zuhause. Mittlerweile lebe ich in den USA. Mein 3. Zuhause? Oder löst sich als Reisender der Begriff einfach auf? Darüber denke ich schon seit Längerem nach. Ich gebe Bescheid, wenn ich eine Antwort gefunden habe.

Jetzt möchte ich von Dir wissen:

Wie begann Deine Reiselust?

Bist Du auch so sehr vom Fernweh geplagt, wie ich? Wohin führte Dich Deine erste Reise? Hast Du ein zweites Zuhause?

Wo gibt es Deiner Meinung nach das beste Softeis? ;)

Hinterlasse mir einen Kommentar! Ich freue mich auf Deine Antwort!

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Dieser Artikel wurde unterstützt von Öger Tours – der Bericht, alle Fotos und alle Ansichten sind, wie immer meine eigenen.

Istanbul – Das San Francisco des Morgenlandes

Mai 1, 2014 by     3 Comments    Posted under: Türkei

Eine der Städte auf meiner Wunschliste war (und ist auch nach meiner Reise dorthin) Istanbul.

Vor einigen Jahren machte ich mich mit meinem Cousin auf, in die einzige Stadt der Welt, die sich auf zwei Kontinenten befindet.

Istanbul - Moschee - Fotografie "Freiheit"

Quer durch Europa nach Istanbul

Die Anreise gestaltete sich etwas länger, als erwartet. In wenigen Stunden sollte es von Berlin über Frankfurt nach Istanbul gehen. Der erste Flieger hatte allerdings ein kleines technisches Problem, was uns später viele Stunden und so einige Nerven gekostet hat. Wir flogen letztendlich von Berlin nach Frankfurt (wo wir den Anschluss verpassten), von dort weiter nach Wien, München und dann Istanbul.

Erholsam war die Anreise nicht aber ich ziehe technische Probleme am Boden immer noch denen in der Luft vor! Die mitternächtliche Taxifahrt zum Hotel war noch mal ein Höllenritt der ganz anderen Art aber auch diese haben wir gut überstanden.

Endlich Angekommen

Nach ein paar Stunden Schlaf sah die Welt dann schon wieder ganz anders aus. Die Hagia Sophia und die Blaue Moschee hatten wir quasi vor der Haustür. Eine perfekte Gelegenheit, um unsere ersten Erkundungen zu machen. Istanbul ist so voller Kultur und Geschichte, dass man in einer Woche unmöglich alles sehen kann. Deshalb sollte man sich vor der Reise genau überlegen, was einem wichtig ist.

Sehenswürdigkeiten in Istanbul

Einige Orte, die für mich persönlich ein Muss waren, sind wie schon erwähnt, die Hagia Sophia –  eine byzantinische Kirche, die später in eine Moschee umgewandelt wurde und heute ein Museum ist und die Sultan-Ahmed-Moschee oder auch „Blaue Moschee“. Zwei Bauwerke, an denen man in Istanbul eigentlich nicht vorbei kommt.

Istanbul - Hagia Sophia

Hagia Sophia

Istanbul - Hagia Sophia

Hagia Sophia – Innenansicht

Istanbul - Hagia Sophia - Deckengemälde

Hagia Sophia – Deckengemälde

Istanbul - Blaue Moschee

Blaue Moschee

Für besonders heiße Tage, empfehle ich die Yerebatan Zisterne, die einst den großen Palast mit Trinkwasser versorgte und einer der Handlungsorte von Dan Brown’s Buch „Inferno“ ist. Über 330 Säulen befinden sich in diesem 1500 Jahre alten Wasserspeicher und nehmen den Besucher mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Unter einigen Säulen befinden sich Steine in Form von Medusenhäuptern als Basis. Recycling ist also keine Erfindung der Neuzeit.

Istanbul - Yerebatan Zisterne Istanbul - Yerebatan Zisterne - Medusenhaupt

Um die Stadt in ihrer vollen Schönheit und Größe bewundern zu können, lohnt sich zum Einen der Aufstieg auf den Galataturm und zum Anderen eine Bootstour auf dem Bosporus. Bei herrlichem Sonnenschein konnten wir so Istanbul von einer ganz anderen Seite betrachten und ich kam nicht umhin, eine Ähnlichkeit zu San Francisco festzustellen. Auch heute noch, nachdem ich San Francisco dann auch tatsächlich besucht habe, lässt mich der Gedanke nicht los. Nicht nur die riesigen Hängebrücken, sondern auch die Menge an (tatsächlich interessanten) Sehenswürdigkeiten machen diese beiden Städte für mich zu den schönsten der Welt.

Istanbul - Hängebrücke

Fast einen ganzen Tag kann man im Topkapi Palast verbringen. Wir waren damals leider etwas spät dran und einige Teile im Inneren, wie z. B. der Harem waren schon für Besucher geschlossen.

Istanbul - Topkapi Palast - Innenansicht

Raum im Topkapi Palast

Ein Highlight für mich waren die Restaurants unterhalb der Galatabrücke. Schöner kann man einen Tag in Istanbul wohl nicht ausklingen lassen. Es sei denn natürlich, man stürzt sich noch ins Nachtleben. Das soll dort legendär sein. Nach einem ganzen Tag auf den Beinen freue ich mich dann aber doch mehr auf mein Hotelkopfkissen, als auf alles Andere.

Istanbul - GalatabrückeIstanbul - Sonnenuntergang

Die Suche nach einer ganz besonderen Sache war während dieser Reise übrigens leider nicht von Erfolg gekrönt. Während der Woche in Istanbul probierten wir so einige Döner aus. Eines ist für mich klar: richtigen Döner gibt’s nur in Berlin!

Warst Du schon in Istanbul?

Wie hast Du die Stadt erlebt? Warst Du auch so beeindruckt und würdest ebenso wie ich, noch einmal dorthin reisen? Obwohl ich die wärmeren Jahreszeiten dem Winter vorziehe, ist Istanbul ganzjährig ein schönes Reiseziel. Tolle Angebote findest Du hier.

Hinterlass mir einen Kommentar! Ich freue mich auf Deine Istanbul Geschichte! (Sollte es mittlerweile bessere Döner in Istanbul geben, kannst Du mir auch gleich eine Wegbeschreibung da lassen!)

Istanbul - Hagia Sophia bei Nacht

Hagia Sophia bei Nacht

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Dieser Artikel wurde unterstützt von lastminute.de – der Bericht, alle Fotos und alle Ansichten sind, wie immer meine eigenen.

Wer kennt: Pulau Talang-Talang Besar?

Jun 6, 2012 by     3 Comments    Posted under: Asien, Malaysia

Als ich kürzlich meine Reisekarte für dieses blog einrichtete, musste ich erstaunt feststellen, dass Google Maps nichts entgeht. Selbst die klitzekleine Turtle Island „Pulau Talang-Talang Besar“ ist darauf verzeichnet. Woher ich sie kenne?

2008 dufte ich an einem wunderbaren Projekt mitwirken. Gemeinsam mit 3 Mitstreitern und einem Kamerateam dufte ich als eine der Ersten am „Sarawak Sea Turtle Volunteer Programme“ teilnehmen. Für einige Tage und vor allem Nächte (denn in dieser Zeit begeben sich die Meeresschildkröten an Land, um ihre Eier zu legen) durften wir am Zauber der Natur teilhaben und einen kleinen Beitrag zu ihrer Rettung leisten.

Nach Nächten, in denen wir (vom Ausgraben und Umsetzen der Eier) über und über mit Sand bedeckt waren, durften wir während der Tage diese wunderschöne (fast) einsame Insel genießen.

Ein Erlebnis, das ich sicher nie vergessen werde. In wenigen Tagen habe ich Eindrücke gesammelt, die mich mein Leben lang begleiten werden.

Den kompletten Reisebericht von damals, mit vielen Fotos, findet Ihr unter: turtlepatrol.de



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